Hallenkreismeisterschaft: BSC gehört bei Endrunde zum Favoritenkreis und trifft in Gruppe 1 auf Titelverteidiger Unterstedt

In der KGS-Sporthalle in Sittensen findet am Sonntag ab 13 Uhr die Endrunde der Futsal-Kreismeisterschaft im Herrenbereich statt. Dabei treffen sechs Kreisligisten und zwei Teams aus der 1. Kreisklasse Süd aufeinander. Sicher ist schon jetzt, dass es keine Neuauflage des Vorjahresfinales geben wird, denn der amtierende Hallen-Kreismeister SG Unterstedt, der den BSC 2018 mit 2:1 bezwang, spielt in Gruppe 1 mit Vizemeister Bremervörder SC. Beide stehen sich gleich zu Turnierbeginn um 13.14 Uhr gegenüber. Da es bei der Futsal-Kreismeisterschaft keine Halbfinalspiele gibt und der Gruppensieger automatisch im Finale steht, ist diese Paarung folglich in einem Endspiel ausgeschlossen. Komplettiert wird die Gruppe durch den TuS Tarmstedt und TV Hassendorf. Die Gruppe 2 bilden die FSV Hesedorf/Nartum, SG Horstedt/Mulmshorn sowie der TV Stemmen und TV Sottrum.
Nach den Ergebnissen der Vor- und Zwischenrunde sind der Bremervörder SC und der TV Sottrum leicht in der Favoritenrolle, aber auch die FSV Hesedorf/Nartum, die SG Unterstedt, der TV Stemmen und der TuS Tarmstedt
könnten Anwärter auf die Meisterschaft sein.
BSC-Trainer Jörn Augustin geht die Endrunde selbstbewusst an. „Wenn wir schon dabei sind, wollen wir jetzt auch gewinnen“, sagte er nach drei Siegen in der Vorrunde und drei weiteren im Halbfinale. (bz/mib/zz/olm)

3 Fragen an . . .
Jürgen Behrendt, Fußball-Obmann des Bremervörder SC

› Ihr BSC und die FSV Hesedorf/Nartum sind spielerisch überzeugend durch das Halbfinale marschiert. Sind das zwei mögliche Finalisten oder wer mischt noch mit? 
Die FSV Hesedorf/Nartum hat sich hier stark präsentiert, wird neben dem TV Sottrum, der SG Unterstedt und uns um den Titel mitspielen.

› Die Beteiligung und das Interesse an der Futsal-Hallenkreismeisterschaft ist überschaubar. Wie kann man das Turnier interessanter gestalten?
Der Modus müsste zum Beispiel überdacht werden. Da sollte es Halbfinals mit Überkreuzspielen geben. Dann wäre es gut, sich Anregungen von überregionalen Turnieren zu holen und die Sache vielleicht einmal anders aufzuziehen.

› Der BSC war Ausrichter der Hallenkreismeisterschaft. Welches Fazit ziehen Sie? 
Es ist sehr gut gelaufen und wir würden es wieder machen. Wichtig ist, dass man ein Team aufstellt, das hinter der Sache steht. Das ist uns gelungen. Wir
haben im Vorfeld zudem darauf gedrungen, dass in drei Gruppen parallel gespielt wird, dadurch waren alle Spieler in der Halle. Das Zuschauerinteresse
hätte sicher größer sein können.

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